In der Betriebsanleitung wurde nämlich eigens darauf hingewiesen, dass das Gerät für Fahrzeuge ungeeignet sei. Am 11. Auch wenn der durch die Brandkatastrophe befürchtete wirtschaftliche Zusammenbruch der Tourismusgemeinde ausgeblieben ist, das Unglück bleibt Teil der Geschichte von Kaprun. In der Nähe des Mooserboden Stausees (Bezirk Zell am See) ist eine Steinlawine abgegangen. Bei einem Brand in einem im Tunnel befindlichen Zug der Gletscherbahn Kaprun 2 starben am 11. Nightlife or not – eventscan be found in Kaprun all year round. Lindemeier veranschaulicht: „Brandleichen sind die Leichen, die am wenigsten berüh- ren. Nach offiziellen Angaben haben nur 15 Personen das Unglück überlebt. Diese Behauptung wurde im Bericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn deutlich in Frage gestellt. Lindemeier veranschaulicht: „Brandleichen sind die Leichen, die am wenigsten berüh-ren. So hatte der Gutachter Maurer weder Fotos vom Originalzustand, noch wusste er, dass das Gerät ursprünglich unbeschädigt war. September 2001, 16:24 Die Gletscherbahn Kaprun fällt in Österreich juristisch unter das Eisenbahn- und Kraftfahrzeug-Haftpflichtgesetz (EKHG). a.) Das hätte man anzeigen müssen, dass eine Veränderung vorgenommen worden ist. „Die rußbedeckten Zähne der Brandleichen sauber zu bekommen, war tierisch. „Die rußbedeckten Zähne der Brandleichen sauber zu bekommen, war tierisch. „Es kann nicht sein, dass 155 Menschen sterben und niemand ist schuld“, ist immer wieder zu hören. Auch war der Heizlüfter fest mit dem Stromnetz der Garnitur verkabelt, während die Bedienungsanleitung klar festhält: „Gerät ist nicht geeignet zum Anschluss an fest verlegten Leitungen. Hier wurde von der Staatsanwaltschaft Heilbronn explizit die „Richtigkeit des Gutachtens des Sachverständigen Muhr“ in ihrem Gutachten beschrieben. Es sollte ein fröhlicher Wintersporttag werden – doch die Fahrt mit der Gletscherbahn Kaprun in Österreich endete am 11. Wir freuen uns über ein Like. der vorgenommenen Demontagen und Besichtigungen entstanden sein könnten.“. In der Klinik besuchte er seinen Cousin. Bei dem Unglück auf der A 99 bei München starben am Dienstag vier Menschen. des 10. Das Unglück … Kaprun - 155 Menschen starben beim schwersten Bergbahn-Unglück in der Geschichte Österreichs, unter den Opfern waren 37 deutsche Skifahrer, fast alle davon aus Bayern. Jänner 2020) im Bezirk Zell am See im österreichischen Bundesland Salzburg. Die Anschuldigung lautete auf den Verdacht „[…] der fahrlässigen Tötung in 155 Fällen im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe am 11. 155 Menschen kamen am 11. (seit 2005, Drei Mitarbeiter der deutschen Mannesmann-Rexroth AG (seit 2001, Drei Personen wegen einer offenstehenden Brandschutztür bei der Ausgangsschleuse der Bergstation; diese Tür war – nach zunächst erfolgreichem automatischen Schließen im Moment des Stromausfalls auf der Bergstation – im Zuge eines Fluchtversuchs mehrerer Personen aus dem Tunnel vom Hauptbetriebsleiter von Hand geöffnet und nicht mehr geschlossen worden, wodurch Rauch aus dem Tunnel ins Alpincenter eindringen konnte, was mehrere Anwesende das Leben kostete. Durch diesen Besitzerwechsel wurde das Gerät schwer in Mitleidenschaft gezogen. […] Sowohl an der Außenseite als auch auf der Innenseite konnte der Nachweis einer Hydraulikölbenetzung geführt werden.“ Der später dazu befragte Kriminaltechniker Bind der KTZ (Kriminaltechnischen Zentralstelle) gab an: „Ich habe damals nicht im Detail auf Öl geachtet.“ Dies widerspricht anderen Aussagen, wie der Bericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn festhielt: „Die Aussage von Gutachter Bind, er habe damals im Detail nicht auf Öl geachtet, steht im Widerspruch zu einer Aussage des Sachverständigen Muhr. Der habe ihm gesagt: „Ich war der Letzte, nach mir kam keiner mehr.“. [18] Allerdings ist, wie in der Urteilsverkündung festgehalten, der Verstoß gegen diese Richtlinie, welche vom Gericht durchaus festgestellt wurde, nicht mit der strafrechtlichen Verantwortlichkeit im jeweiligen EU-Mitgliedsland gleichzusetzen. Bei der Übergabe des Geräts informierte der Gutachter Geishofer den Gutachter Maurer nicht darüber, dass die Schäden nach seinem eigenen Wissen gar nicht vom Heizlüfter selbst ausgegangen waren. Augenzeugen haben die Polizei auf die Spur gebracht. Plötzlich stieg schwarzer Rauch auf Die Gedenkstätte bei der Talstation der Gletscherbahnen in Kaprun ist zum … Am 24. Es ist von ca. Nach Ausarbeitung dieser Zusammenhänge hielten die Ermittler der Staatsanwaltschaft Heilbronn fest: „Auf Grund dieser Feststellungen muss das Ergebnis des Gutachtens von Maurer in Frage gestellt werden, denn er ging von falschen Voraussetzungen aus. Dieses stellte fest, dass nur beim ersten Zulassungsantrag beim VDE im Jahre 1991 „das Gehäusevorderteil des Hobby TLB den Nadelflammtest nicht bestanden“ habe, dies jedoch durch einen anderen Kunststoff korrigiert wurde: „Am 23. Markus Hiltel gehörte zu jenen, die unten zurückblieben. […] Der Inhalt dieser Aussage wurde […] von Frau StA’in Danninger-Soriat […] mehrfach bestätigt.“[19]. Er war als solcher nie in der österreichischen Gerichtssachverständigenliste eingetragen.“. Das Unglück ereignete sich am Montag gegen 11 Uhr oberhalb des Skigebietes Schmittenhöhe. Dem schwersten Seilbahnunglück Europas fielen auch zahlreiche Deutsche zum Opfer. Nach dessen Aussage hat die KTZ bereits zu Beginn der Ermittlungen Öl in Verbindung mit dem Heizstrahler als Brandursache diskutiert. September 2005 zu einer Berufungsverhandlung am Oberlandesgericht Linz. Hier ist er auf dem Großglockner zu sehen . Die Tatsache, dass diese lebensrettenden Systeme auf Beschluss der damaligen Regierung später vorgeschrieben wurden, zeigt einen deutlichen Widerspruch zwischen der offiziellen Darstellung der Politik und der Justiz auf, wonach es keine sicherheitstechnischen Mängel in Kaprun gegeben hätte, während nach dem Unglück zahlreiche Sicherheitseinrichtungen gesetzlich vorgeschrieben wurden, welche den Opfern von Kaprun vermutlich das Leben gerettet hätten. [31] Die Gletscherbahnen Kaprun hätten laut Opferanwalt eine Versicherungssumme von 88 Millionen Euro zur Verfügung gehabt, jedoch nur einen marginalen Teil davon für die Angehörigen hergegeben. Vier Tage nach dem heftigen Erdrutsch im Süden Norwegens haben die Rettungskräfte bisher sechs Todesopfer im Katastrophengebiet gefunden. Manche der Wintersportler nahmen ihre Ski und schlugen damit die Plexiglasscheiben ein. November 2000 hätte vermeiden lassen können, wenn seitens der Fa. tragischen Unglück überschattet: Ein Pilot verfing sich im Seil der nur vorläufig genehmigten Material-bahn und zerschellte im Gamskar. Für den Skiclub aus Vilseck war die Heimfahrt nach der Katastrophe ein weiterer Schock. Ich habe dann Backofenspray ausprobiert, das war super.“ Wie kann sie eine solche Distanz auf-bauen? Es wurde meiner Auffassung nach beim Umbau gegen die allgemeinen Regeln der Technik verstoßen, auch dies ist aus dem Gutachten (gemeint sein eigenes Gutachten) zu entnehmen.“ Die wichtigsten Punkte sind: „Unmittelbare Nähe zwischen Heizlüfter als möglicher Zündquelle, den dahinter verlaufenden und unter hohem Druck stehenden Ölleitungen sowie des Holzeinbaus, die Verwendung von GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) statt des genehmigten Aluminiums, fehlende Öffnungsmöglichkeiten der Türen für die Passagiere, fehlende Brandbekämpfungsmöglichkeiten für Passagiere, fehlende Kommunikationsmöglichkeit zwischen Passagieren und Betriebspersonal u. a.“. November 2000 um 09:51 Uhr Verzweifelte Helfer in Kaprun : "Nur noch Asche und Metall" nach Bergbahn-Katastrophe Kaprun (AP). „Der schöne Schein der modernen Bahn trog“, erklärt Godeysen. Diese waren vor der Übergabe an die Ermittler aus diesem herausgetrennt worden. November 2000 bei dem verheerenden Brand der Gletscherbahn am österreichischen Kitzsteinhorn ums Leben. Diese Überlegungen wurden aber aufgrund eines guten Logistiksystems verworfen. Der VDE wurde jedoch im damaligen Prozess nicht befragt. Panorama : Tunnel-Inferno: Die Toten von Kaprun werden geborgen weso kög Beim tödlichen Inferno am Kitzsteinhorn in Österreich sind mindestens 155 Menschen qualvoll erstickt und verbrannt. Kaprun (dpa) - Bereits 128 der vermutlich 156 Todesopfer derBrandkatastrophe im Tunnel der Kitzsteinhorn-Gletscherbahn sindbislang geborgen worden. Die Verschiedenfarbigkeit der Glasstreifen soll die einzelnen Menschen symbolisieren. Die Verstorbenen hinterließen mehr als 500 Hinterbliebene, davon 49 Kinder. Die Stahlbrücke und der Rest der gesamten Anlage der Standseilbahn wurden im Sommer 2014 im Zuge mehrerer Baumaßnahmen entfernt. 2000: Aufbahrung der Leichen im Salzburger Flughafen Bild: ... das Unglück, bei dem 155 Menschen ums Leben kamen, durch Fahrlässigkeit verursacht zu haben. 13. 60 m mächtigen Lockergesteinen überdeckt. Das LKA Salzburg gab den Heizlüfter erst mehrere Monate nach Erhalt im März 2001 weiter. Die tz hat nachgeforscht, wie es den Menschen heute in Tirol geht und was vom Unglück geblieben ist. Im Zusammenhang mit dem Unglück waren 16 Mitarbeiter der Seilbahn und Verantwortliche von Baufirmen und Behörden angeklagt, im Jahr 2004 aber freigesprochen worden. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hat. Die Verantwortung dafür trug damals der Leiter des LKA Salzburg und Chefermittler von Kaprun, Franz Lang. Zitat: „[…] wobei die Frage des einfachen oder mehrfachen Schließens vom Gericht so gesehen wurde, dass einfaches Schließen der Türe ausreicht, was sich […] [aus] dem Wortlaut der. So erklärte dieser im Jahr 2010 in einer Sendung[16] des ORF bezüglich des Umbaus im Fahrerpult: „Das war das große Problem. Doch alle Menschen, die an diesem Samstagmorgen aus dem brennenden Zug der Gletscherbahn Kaprun drängten und den fast 45 Grad steilen Tunnel aufwärts liefen, kamen um. In seiner Urteilsbegründung verwies der Richter auf die für Benutzer nicht zu erkennenden Konstruktions- und Produktionsfehler des Heizlüfters. Die Beweisanträge der Staatsanwaltschaft wurden abgewiesen. Vielmehr sei das Öl aus den mit den Jahren undicht gewordenen Hydraulikleitungen ausgetreten und in den Heizlüfter gelangt, was schließlich den Brand ausgelöst hätte. Ökologie Seilbahn-Katastrophe von Kaprun vom 11.11.2000 bis 6. Ausweislich später im Auftrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn erstellter Gutachten sei jedoch kein technischer Defekt im Heizlüfter, sondern vielmehr der unsachgemäße Einbau des zudem gar nicht für die Verwendung in Fahrzeugen vorgesehenen Gerätes, entgegen dessen Gebrauchsanweisung, ursächlich für die Entzündung des Hydrauliköls gewesen. danach offengelassen hätte werden dürfen. November 2000 um 09:51 Uhr Messe für die ersten drei geborgenen Opfer : Trauergottesdienst nach Gletscherbahnkatastrophe Kaprun (dpa). Außerdem starben im entgegenkommenden Zug der Zugführer und ein Passagier sowie in der Bergstation drei Personen durch Rauchgasvergiftung. „Nach Feststellungen des Gerichts lag den Gletscherbahnen keine Bedienungsanleitung für das Gerät Fakir Hobby TLB vor.“, Der Konstrukteur Swoboda hatte die vier Heizlüfter nicht direkt bei Fakir, sondern bei einem Großhändler namens Höller bestellt. [15], Auch der Gutachter Anton Muhr bemängelte, dass zusätzlich zum VDE auch vom TÜV eine Genehmigung notwendig gewesen wäre. Diese hätten zu sehr feinen, doch stärker werdenden Rissen im Gehäuse geführt, sodass der Heizstern schließlich abbrach, das Gehäuse berührte und dieses in Brand setzte. Nach ersten Gutachten von mehreren Brandsachverständigen wurde der Brand der Gletscherbahn aufgrund eines technischen Defekts eines im unteren, nicht besetzten Führerstand eingebauten Heizlüfters und der hierdurch hervorgerufenen Inbrandsetzung von 180 Litern ausgelaufenem Hydrauliköl ausgelöst. Sowohl das Sportflugzeug als auch der Hubschrauber stürzten ab. Damit wurden die in den Prüfberichten des VDE spezifizierten Eigenschaften des Heizlüfters hinsichtlich der Brandsicherheit nicht erfüllt.“ Anders lautet das Ergebnis der Staatsanwaltschaft Heilbronn. Staatsanwältin darüber zu informieren. Entsprechend begründete der Richter des Salzburger Verfahrens den Freispruch.[7]. So heißt es im Salzburger Urteil: „Im Zuge der Hauptverhandlung […] haben die Sachverständigen […] Geishofer, […] Prader und […] Wagner gemeinsam durch Versuche überzeugend nachgewiesen, dass die […] vom Sachverständigen Anton Muhr bezeichneten Hydraulikölbenetzungen aus technisch-physikalischer Sicht eindeutig […] Folge von Kondenswasser Ablagerungen sei […]“. Dieser hat die Beschwerde im Dezember 2007 zurückgewiesen. So liest man in der damaligen Richtlinie aus dem Jahr 2000 unter anderem von „Fahrzeugen von Standseilbahnen“. Zehn Jahre nach Kaprun: Leiden geht weiter Heute jährt sich die Brandkatastrophe von Kaprun zum 10. So kamen sie wenigstens aus dem Zug heraus. Sie flüchteten in Richtung talseitigem Tunneleingang. Zum tragischen Verlauf des Unglücks trug weiterhin bei, dass keine elementaren Sicherheitsvorkehrungen wie Nothämmer, Notausgänge, Fluchtwege und Feuerlöscher vorhanden waren. April 1992 wurde die Brennbarkeitsprüfung wiederholt und bestanden.“ Die Ermittlung der Staatsanwaltschaft Heilbronn hält fest: „Der Heizlüfter Hobby TLB war somit entsprechend den VDE-Richtlinien schwer entflammbar und in diesem Sinne eigensicher.“ Weiters wird festgehalten: „Das Deutsche Kunststoff-Institut hat in seinem Gutachten festgestellt, dass der für das hintere Gehäuseteil verwendete Kunststoff der höchsten Brandschutzklasse für solche Kunststoffe entspricht.“, Ein weiteres wichtiges Argument gegen Fakir war stets, dass „Die Wahl des Anspritzpunktes bei diesem Heizlüfter […] einen echten und gravierenden Produktions-, aber auch Konstruktionsfehler […]“ dargestellt haben soll, wie es im Salzburger Urteil heißt. Auch wurde im Urteil vorgebracht, dass es sich bei der Gletscherbahn nach österreichischem Recht um kein Fahrzeug im eigentlichen Sinn handle, wodurch der Einbau eines Wohnbereichs-Heizlüfters, wie jenem des Herstellers Fakir, legitim gewesen sei. September 2005 endete die Berufungsverhandlung mit der Bestätigung der Freisprüche für alle acht Angeklagten. Die strafrechtliche Unverbindlichkeit von EU-Vorgaben bzw. [12] Zusammengefasst soll nochmals festgehalten werden, dass es trotz der sicherheitstechnisch betrachtet fraglichen Konstruktionsweise der Bahn aus heutiger Sicht damals tatsächlich vergleichsweise lasche Sicherheitsvorschriften gab, welche nach Meinung des Richters auch eingehalten worden seien. Dieses Verfahren wurde am 25. Beweisbilder zum unversehrten Heizlüfter gab es schon von der KTZ aus Wien, diese gab jedoch, wie schon an Gutachter Anton Muhr, die Bilder nicht heraus, als Gutachter Maurer diese benötigt hätte. Außerdem konnten die Fahrgäste den Zug nicht verlassen, denn die Türen ließen sich von innen nicht öffnen. Im November 2008 schlossen sich mehrere Angehörige und Opfer der Strafanzeige eines Sachverständigen gegen die im Prozess eingesetzten Sachverständigen an. KAPRUN ap/dpa Zwei Tage nach der Brandkatastrophe am Kitzsteinhorn sind gestern die ersten Leichen aus dem ausgebrannten Tunnel geborgen worden. 154 Leichen seien aus dem Unglückstunnel und der ausgebrannten Gletscherbahn geborgen worden, berichtete die Einsatzleitung am Mittwochmittag in Kaprun am Fuße des Berges. Die Brandexperten der KTZ sollten diesen dann zuarbeiten, verweigerten jedoch die Kooperation. Ein zentrales Argument, welches immer wieder gegen den Hersteller Fakir gebraucht wurde, war, dass die vier Heizlüfter, zwei davon für die talseitigen und zwei für die bergseitigen Führerstände, ohne Handbücher geliefert worden seien, wodurch niemand ahnen konnte, dass die Geräte ungeeignet waren. Nach wenigen Hundert Metern im Tunnel erfolgte eine Notbremsung, denn der Druck im Hydrauliksystem war zu niedrig. Daher seien völlig unfachmännisch Heizlüfter eingebaut worden – direkt neben Ölleitungen. Eine Sprecherin der Gemeinde Kaprun erklärte am Abend, bei den Überlebenden handele es sich vorwiegend um Deutsche. Und der hätte auch genehmigt werden müssen. 14. Die Videoarchive erlauben zudem einen Blick ins ORF-Archiv zu zeit- und kulturgeschichtlichen Themen. Das Salzburger Urteil hielt dazu etwas vage fest: „Es konnte nicht mehr abgeklärt werden, ob diese Geräte, die Heizlüfter, von der Firma Höller original verpackt an die Firma Swoboda gingen und ob je eine Bedienungsanleitung angeschlossen war.“ Diese Feststellung des Salzburger Gerichts, welcher keine Beweise bzw. Einsatzkräfte entdecken Leichen bei schwieriger Suche. Auf das Argument, dass die Verantwortung nur beim Unternehmen Swoboda liege, halten die Ermittler der Staatsanwaltschaft Heilbronn den Gletscherbahnen vor: „[…] Die Gletscherbahn Kaprun AG hätte dafür sorgen können, dass das nicht geeignete Gerät ausgetauscht wird. Die dort vorhandenen Bestimmungen zum Brandschutz „gehen weit über das hinaus, was die Gletscherbahn Kaprun AG an Sicherheits-Vorkehrungen in ihre Standseilbahn eingebaut hat.“. Hinein in eine fahrende Todesfalle. 17. 30. Oktober 2002 fest, dass an der Unterseite der Rückwand, insbesondere in dem Bereich des Stromanschlusskabels, rote, klebrige Ablagerungen erkennbar waren. Das Flugtagunglück von Ramstein geschah am 28. Geografie. Diese Seite wurde zuletzt am 16. Eine Vielzahl … Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Swoboda im Zuge des Einbaus die Anleitungen und Verpackungen entsorgte und daher nicht an die Gletscherbahnen übergab. Ergebnis der Durchsuchung der relevanten Akten war: „Eine Auswertung dieser Akten ergab keine verfahrensrelevanten Erkenntnisse […].“ Mit Bezug auf das Gutachten Maurer hielt die LPD Stuttgart fest: „Es fanden sich auch keinerlei Unterlagen zur Ausbildung von Bindenähten im Bereich des Befestigungsdomes.“, Die LPD Stuttgart hielt abschließend fest, dass „die im Durchsuchungsbefehl aufgelisteten Fragen“ an Fakir von dieser schriftlich beantwortet wurden, und kam zu dem Ergebnis: „Auch aus diesem Schreiben ergaben sich keine weiteren Ermittlungsansätze.“. Mittwoch, 05. Auch sei das Kunststoffgehäuse des Heizlüfters bei diversen Tests nur dann in Brand geraten, wenn der abgebrochene Heizstern mit Gewalt an das Gehäuse gedrückt worden war. Der erste Artikel über die gekauften vier Gutachter hat bereits aufgerüttelt und mich tief erschüttert. 23. Diese Steinwolle wurde laut Gutachter Muhr vom Heizlüfter eingesaugt. Die Lagerstätte umfasst zwei Baufelder, das Nord- und Südfeld, von denen das Südfeld keine Verbindung zur Geländeoberfläche hat. Ein prominentes Opfer der Brandkatastrophe war die 19-jährige Freestyle- und Buckelpistenweltmeisterin Sandra Schmitt, die mit ihren Eltern ums Leben kam. November 2000: Die Bergung der Leichen in Kaprun wird endgültig beendet. auch keine Gegenbeweise zugrunde lagen, hatte für den Prozess eine zentrale Bedeutung, denn diese entlastete in erster Linie Swoboda und indirekt die Gletscherbahnen Kaprun von einer etwaigen Mitschuld. So wurde angemerkt, „[…] dass zumindest die Ölbelastung im Inneren des Heizlüfters bei den Revisionsarbeiten feststellbar gewesen wäre.“ Ein Betriebselektriker entgegnete auf die Frage, warum die Geräte zur Prüfung nicht geöffnet wurden, lediglich: „Das wurde von uns nicht für notwendig gehalten.“. November 2000: Die Bergung aller Leichen ist abgeschlossen, die Zahl von 155 Toten offiziell. Nach Abschluss des Hauptprozesses in Österreich beschuldigte die Gletscherbahnen Kaprun AG im Jahr 2005 das Unternehmen Fakir, den Hersteller des Hobby-TLB-Heizlüfters. Es ist von ca. November 2000 am Kitzsteinhorn in Kaprun/Österreich“. Das teilten offizielle Stellen in Kaprunmit. Nur drei Tage später werden die Kreuze von einem Mann, der zu einer Kapruner Familie gehört, die bei dem Unglück … Im Konkreten handelte es sich bei den drei Beschuldigten um einen Techniker, der die Tür installiert hatte, einen Prüftechniker, der die behördliche Prüfung der Tür vorgenommen hatte, sowie einen Baumeister, der im September 2000 eine nochmalige Begehung der Anlage durchgeführt hatte. Udo Geishofer stellte am 10. Im Folgenden wird aus einer Originalkopie des Ermittlungsberichts zitiert. Zwei Österreicher und zehn Mitglieder des Skiclubs Vilseck trafen die einzig richtige Entscheidung: durch die Flammen hindurch und nach unten. Teile des Gemeindegebietes von Kaprun liegen im Nationalpark Hohe … Angezeigt wurden der technische Leiter, der ehemalige kaufmännische Geschäftsführer, zwei ehemalige Geschäftsführer sowie der Eigentümer und der Geschäftsführer des Unternehmens F+P Thermoplast (später Simm Kunststofftechnik). Stort utval . Richtig ausgerüstet auf die Hütte. Der Umbau des Geräts und der Einbau in zwei Teilen wurde im Urteil nicht erwähnt. Hier findet man ein traditionelles Dorf , bewacht von der Burg Kaprun , mit zahlreichen Ausflugszielen und sportlichen Aktivitäten, die sich jeder Jahreszeit individuell anpassen. einer ganz neuen Zulassung beim VDE bedurft hätte, ganz abgesehen von dem nun zweitrangigen Argument, dass das Gerät nur für den Wohnraum geprüft und zugelassen war, was angesichts der Situation in den Hintergrund rückt. Es gibt keine Beweise dafür, dass Fakir diese vier Einzelgeräte nicht wie gewöhnlich originalverpackt und versiegelt mit Handbüchern an den Großhändler Höller ausgeliefert hatte. Die Anklage lautete auf § 170 StGB, fahrlässiges Herbeiführen einer Feuersbrunst, und § 177 StGB, fahrlässige Gemeingefährdung. Diese Darstellung wurde vom Richter jedoch abgelehnt, was dazu führte, dass viele Gegner des Prozessausgangs diesem bis zum heutigen Tag vorwerfen, dieser habe bewusst parteiisch agiert, um die Schuld von den österreichischen Angeklagten hin Richtung des deutschen Heizlüfter-Herstellers Fakir zu lenken. 2,7 Kilometer Strecke schräg durch massiven Fels waren es bis zur Bergstation, rund 550 Meter bis zum unteren Tunnelausgang. Kaprun/Wien (dpa) - Die vorläufige Opferzahl der Brandkatastrophein der Gletscherbahn von Kaprun ist auf 162 gestiegen. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hatte. Hier findest du Kursk 1941 zum besten Preis. Throughout the year, active activities for the athlete & leisure types in the form of expansion goals and activities, such as the Kitztseinhorn, meet with varied enjoymentin the catering establishments. Die Genehmigung für die Bahn wurde zurückgezogen, der Bau ge- stoppt. Die Staatsanwaltschaft Salzburg leitete das Verfahren an die Staatsanwaltschaft in Heilbronn weiter. Darunter sind 37 Menschen aus Deutschland. 10. Dabei handelte es sich um mehrere im Nachhinein entstandene Schäden. Mai 2001 werden im Gedenken an die 155 Opfer der Brandkatastrophe entlang der zur Gletscherbahn Kaprun führenden Straße 155 Kreuze aufgestellt. November 2000 . November 2000 um 19:33 Uhr 42 Deutsche kamen beim Unglück ums Leben : Leichen im Tunnel sind vollkommen verbrannt - Bergung äußerst schwierig Kaprun (dpa). Dieser nachträgliche Heizungsumbau. Mal APA/BARBARA GINDL APA3135040-2 - 11112010 - SALZBURG - ?STERREICH: ZU APA-TEXT CI - Gedenkveranstaltung anl. Er will trotz der gezahlten Entschädigungen von knapp 14 Millionen Euro das Verfahren neu aufrollen. … Februar 2004 ging der Prozess mit Freisprüchen für alle Angeklagten zu Ende. Im Durchschnitt erhielt jeder Antragsteller rund 30.000 Euro je nach Verwandtschaftsgrad. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hat.